Rote und grüne FODMAP-Listen bzw. Tabellen, mit FODMAP-armen und FODMAP-reichen Lebensmitteln, dienen als Orientierungshilfe
Die www.Fodmap-Info.de/fodmap ist Deutschlands medizinisch fundierte FODMAP-Ressource für Reizdarm-Betroffene. Medizinisch geprüft von Prof. Dr. Martin Storr, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie.
Die FODMAP Diät ist in klinischen Studien getestet bei Patienten mit einem Reizdarmsyndrom, bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED; Colitis ulcerosa, Morbus Crohn), verschiedenen Intoleranzen und Reizdarm ähnlichen Beschwerden, wie sie bei Fruktoseintoleranz, Lahtoseintoleranz, Histaminintoleranz unud sogar beim Leaky Gut Phänomen (Leaky Gut Syndrom) und der Dünndarmfehlbesiedelung (SIBO) vorkommen.
Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Liste zur Verfügung, die Früchte und Gemüse mit hohem und niedrigem FODMAP-Gehalt gegenüberstellt. Die Listen sind ein Hilfsmittel, Lebensmittel mit hohem FODMAP-Gehalt zu erkennen und zu meiden und diejenigen Lebensmittel verstärkt in den Speiseplan einzubauen, die wegen ihres geringen Gehalts an FODMAPs weniger Verdauungsbeschwerden verursachen, also die Lebensmittel auf den grünen Listen. Bitte bedenken Sie aber, dass diese Tabellen als Orientierungshilfe gedacht sind. Auch die Verzehrmengen spielen eine Rolle.
Die FODMAP-Diät bewertet mehrere Inhaltsstoffe
Die FODMAP-Diät beruht auf der Bewertung von mehreren Inhaltsstoffen. In verschiedenen Lebensmitteln sind FODMAPs in unterschiedlichen Mengen enthalten. Zitronen zum Beispiel enthalten nur geringe Spuren von Oligosacchariden und Polyolen und nur mäßig viel Fruktose (und natürlich keine Laktose). D. h., Zitronen enthalten zwar FODMAPs, werden aber in ihrer Gesamtbewertung als FODMAP-arm bewertet, weil der Anteil an FODMAPs insgesamt gering ist. Da die FODMAP-Diät eine relativ junge Diät ist, werden sich auch in Zukunft noch Änderungen ergeben, die Listen differenzierter werden und mehr Lebensmittel auf ihren FODMAP-Gehalt untersucht werden. Denn es hat sich herausgestellt, dass auch die Verarbeitungsmethoden Einfluss auf die Verträglichkeit haben. So sind traditionell hergestellte Sauerteigbrote aus Dinkel meist FODMAP-arm, also gut verträglich, wohingegen Dinkelbrot aus Hefe mehr FODMAPs enthält.
Die eigene Toleranzschwelle für FODMAPs ermitteln
Und vergessen Sie nicht: Bei der FODMAP-reduzierten Ernährung kommt es letztlich darauf an, dass Sie Ihre eigene Toleranzschwelle für einzelne Lebensmittel ermitteln. Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Lebensmittel Sie in welchen Mengen vertragen, um möglichst beschwerdefrei zu bleiben und trotzdem abwechslungsreich und gesund zu essen.
Hier finden Sie eine Liste mit Obst und Gemüse und der FODMAP Bewertung. Für andere Lebensmittel bitte die unten stehenden links benutzen.



