FODMAP-arme Ernährung für Menschen mit Verdauungs­beschwerden

Die Darmbarriere: Aufbau, Funktion, Störungen und klinische Bedeutung – ein wissenschaftlicher Übersichtsartikel

Die Darmbarriere (intestinal barrier) gehört zu den wichtigsten Schutzsystemen des menschlichen Körpers. Sie bildet die Grenzfläche zwischen der äußeren Umwelt und dem inneren Milieu des Organismus. Obwohl sich der Darminhalt anatomisch innerhalb des Körpers befindet, gilt das Darmlumen biologisch betrachtet als „Außenwelt“, da es kontinuierlich mit Nahrungsbestandteilen, Mikroorganismen, Umweltantigenen und potenziellen Krankheitserregern in Kontakt steht. Die Darmbarriere muss daher zwei scheinbar gegensätzliche Aufgaben gleichzeitig erfüllen: Einerseits ermöglicht sie die effiziente Aufnahme von Nährstoffen, Wasser und Elektrolyten, andererseits verhindert sie das Eindringen von Mikroorganismen, Toxinen und entzündungsfördernden Substanzen.

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Darmmikrobiom

Das Darmmikrobiom – die verborgene Welt in unserem Körper Das Darmmikrobiom ist ein hochkomplexes Ökosystem aus Billionen von Mikroorganismen, das zahlreiche Körperfunktionen beeinflusst. Es unterstützt die Verdauung, trainiert das Immunsystem …

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FODMAP – klinische Studien

FODMAP – klinische Studien

Die Low-FODMAP-Diät ist derzeit die am besten untersuchte Ernährungsintervention beim Reizdarmsyndrom und wird in internationalen Leitlinien empfohlen. Die Evidenz für andere Erkrankungen wächst, ist aber noch begrenzt. Besonders vielversprechend erscheinen Anwendungen bei CED-Patienten, bei Colitis ulzerosa, bei Reizmagen, bei Endometriose und bei Dünndarmfehlbesiedelung (SIBO).

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Blähungen: eine wissenschaftlich fundierte Übersicht zu Ursachen, Diagnostik, Therapie

Blähungen: eine wissenschaftlich fundierte Übersicht zu Ursachen, Diagnostik, Therapie

Blähungen sind ein sehr häufiges gastrointestinales Symptom und umfassen subjektives Aufgeblähtsein, Druck- oder Völlegefühl sowie sichtbare abdominelle Distension. In der AGA-Expert-Review von 2023 werden Blähungen und Distension als häufige, belastende Beschwerden beschrieben, die eine differenzierte Diagnostik und ein stufenweises Management erfordern (Lacy et al., 2023). Eine internationale Prävalenzstudie fand, dass etwa 18 % der Allgemeinbevölkerung mindestens einmal pro Woche Blähungen erleben (Sperber et al., 2021).

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FODMAP-Diät und Darmmikrobiom

Die Wirkung der Low-FODMAP-Diät auf das Darmmikrobiom: Was sagt die Wissenschaft?

Die Low-FODMAP-Diät beeinflusst das Darmmikrobiom auf vielfältige Weise. Kurzfristig reduziert sie die bakterielle Fermentation und verbessert bei vielen Menschen mit Reizdarm die Symptome deutlich. Gleichzeitig kommt es häufig zu einer Abnahme bestimmter gesundheitsfördernder Bakterien, insbesondere der Bifidobakterien.

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Reizdarmsyndrom: Eine umfassende Übersicht zu Definition, Epidemiologie, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie

Reizdarmsyndrom (RDS)

Das Reizdarmsyndrom (RDS oder IBS) ist eine der häufigsten funktionellen gastrointestinalen Erkrankungen und gehört zu den Störungen der Darm-Hirn-Achse (Disorders of Gut-Brain Interaction, DGBI). Es ist gekennzeichnet durch wiederkehrende Bauchschmerzen in Verbindung mit Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, ohne dass eine strukturelle oder organische Ursache nachweisbar ist. Die Erkrankung belastet die Lebensqualität der Betroffenen erheblich und verursacht hohe gesellschaftliche Kosten durch häufige Arztbesuche, Fehlzeiten und eingeschränkte Produktivität. (Layer P et al., 2021. PMID: 34891206. DOI: 10.1055/a-1591-4794. PubMed, Vasant DH et al. Gut. 2021. DOI: 10.1136/gutjnl-2021-324598. Link)

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