Am Klinikum Krefeld wurde eine prospektive Studie zum Einfluss einer FODMAP-reduzierten Diät auf Patienten mit einem Reizdarm-Syndrom durchgeführt.
FODMAP-Studie mit Reizdarm-Patienten
83 Reizdarm-Patienten (Rom III Kriterien) nahmen an der FODMAP-Studie teil. Die Patienten wurden untersucht und detailliert nach ihren Beschwerden gefragt. Folgende Beschwerden wurden mittels eines validierten Fragebogens erfasst: abdominelle Schmerzen, Meteorismus, Flatulenz, plötzlicher Stuhldrang, unvollständige Entleerung, Darmgeräusche, saures Aufstoßen, Aufstoßen, Übelkeit, Müdigkeit. Danach erfolgte eine Ernährungsberatung zur FODMAP-reduzierten Diät und die Patienten erhielten Informationsmaterial. Acht Wochen später wurden die Beschwerden ein zweites Mal erhoben.
Ergebnisse der Krefelder FODMAP-Studie
Die FODMAP-reduzierte Diät ist eine effektive Therapie beim Reizdarm-Syndrom. 83 % der Teilnehmer, die die FODMAP-Studie wie geplant durchgeführt hatten, berichteten, dass sich ihre Beschwerden unter der Diät signifikant gebessert hatten (p < 0,05). Die Hälfte der Studienteilnehmer jedoch brach die Diät vorzeitig ab oder führte sie nicht korrekt durch. Der Gewichtsverlauf der Teilnehmer war nicht einheitlich: 33 % verloren im Schnitt 3,5 Kilo, 17 % nahmen im Schnitt 3,5 Kilo zu und bei 41 % blieb das Gewicht unverändert.
Ausführliche Informationen zur Low FODMAP-Diät, bei Verdauungsbeschwerden und Reizdarmsyndrom finden sich auf der Low FODMAP-Hauptseite.
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Regelmäßig Neuigkeiten zu FODMAP und dem Reizdarmsyndrom gibt es hier: